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Saturday May 19, 2012

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Über Occupy Germany

Occupy Germany - Was soll das?
Der zielstrebige Zerstörung von Bildungsbürgertum, Staatsbürgerwesen und nationaler Solidarität haben die Demokratie in Deutschland an einen Abgrund geführt. Die Entkopplung von Politik und Bürgern ist total. Folge ist ein beispielsloser Vertrauensverlust der Bürger in alle Volksparteien. Zöge man die Frustwähler, die nur noch aus Reflex zur Wahl gehen, von der verbliebenen Wählerschaft ab, fiele Beteiligung der an der Wahl Beteiligten auf deutlich unter 50%. Auch dem letzten und dümmsten Politiker wäre dann nicht mehr verborgen, welche Schäden unserem Staat in den letzen zwei Jahrzehnten nach dem Mauerfall zugefügt wurden.

Deutschland befindet sich inmitten einer Systemkrise. Zugegeben weht ein rauher Wind im Weltdorf Globalisierung, doch vor allem hat die mangelhafte demokratische Kultur der Parteien diesen Zustand zu verantworten. Die Politikverdrossenheit hat ein Ausmaß erreicht, dass die Legitimation aller Parteien in Frage stellt. Korruption, soziale Ungerechtigkeit und systematische Ausplünderung des eigenen Volkes sind schreckliche Realität geworden in Deutschland. So kann es nicht weitergehen.

Der Aderlass politischer Qualität in Regierungsverantwortung ist total. Unsere Regierungsvertreter, bis ins höchste politische Amt, könnten dies nicht deutlicher machen. Verantwortungslosigkeit, Beliebigkeit und offenkundige Machtgeilheit lassen für jeden halbwegs politisch gebildeten Menschen nur einen Schluss zu: unser Land ist außer Kontrolle geraten.

Die Parteien sind parteiübergreifend augenscheinlich nicht mehr in der Lage, verantworungsvolle und charakterlich geeignete Kandidaten für Spitzenpositionen unseres Landes zu stellen. Dieses Problemchen stellt wiederum unser gesamtes Parteiensystem in Frage.

In der politischen Kaste ist es mittlerweile Usus gegen den Volkswillen zu handeln. Vielleicht hat man bereits Stolz dafür entwickelt, ungestraft den Volkswillen zu missachten und trotzdem irgendwann wiedergewählt zu werden. Die Politik hat sich wie in einer Diktatur vom Volkswillen entkoppelt. Sie dient nurmehr sich selbst.

Anstatt einem offenkundig totalitärem Regime folgt man nun blind einem entfesselten und asozialen Wirtschaftsimperialismus, der sich gleicher Prinzipien der Entmündigung bedient, nur auf eine perfidere Art und Weise. Nunmehr greifen Firmen in die staatliche Politik ein, erpressen Staaten und plündern Staatskassen unter dem Deckmantel "freier Märkte". Das klingt auch irgendwie viel schicker. In Wirklichkeit könnte nichts weniger frei sein, als die im Privatisierungswahn entstandenen Marktmonopole von nirgendswo verwurzelten Megaunternehmen. Die Liberalisierung der Märkte ist ebenfalls gescheitert und bedarf der Korrektur.

Dank neoliberaler Wahnvorstellungen ist die Soziale Marktwirtschaft Geschichte.

Der weltweite Siegeszug von Korruption und privater Einflussnahme auf politische Entscheidungsprozesse braucht hinter keiner Orwellschen Schreckensversion mehr zurückstehen. Wir sind im Horror angekommen.

Ausgehend von den USA hat sich die Mode durchgesetzt, Betrug und Untreue als smartes Geschäftsgebahren umzudeklarieren. Die Abschaffung der Verantwortlichkeit in den Cheffetagen hat dann folgerichtig auch europäische Firmenlenker auf die Idee gebracht, sich ebenfalls selbst zu bedienen. So genannte Neokonservative haben unter dem Deckmantel des Konservatismus den Raubkapitalismus gesellschaftsfähig gemacht. Anstatt als Wirtschaftskriminelle eingebuchtet zu werden, gilt gelten Sie als Experten und werden von unseren Volksvertretern geistig hofiert. Wir leiden nunmehr unter einer Wirtschaftskultur, die einen anständigen Mafiosi dazu bringen könnte, sein Geschäft frustriert an den Nagel zu hängen.

Das Volk ist entmachtet und in weiten Teilen völlig verblödet. Es guckt Fußball, lästert mit Dieter Bohlen über debile Unterschichtler oder verbringt mit Thomas Gottschalk den Samstagabend, wenn es sich zum gehobenen Publikum zählt. Die Massen werden über das Bilderblatt indoktriniert, einem Papierwerk mit den Rubriken: Unsinn, Titten, Nazis und Sport. Also einer Zeitung von 4 Seiten sinnschwangeren Inhaltes. Inklusive Werbung kauft der Betrachter trotzdem ein zehnseitiges Papier und darf sich damit Zeitungsleser schimpfen. Mehr braucht der ordinäre Deutsche nicht mehr zu wissen in der Schönen Neuen Welt. Und das Schöne an der Sache: es funktioniert.

Schlimmer gehts nimmer? Leider doch. Währendessen sich das deutsche Restbürgertum über grenzenlose Dummheit in der deutschen Poltik ärgert aber doch noch auf ein politisches Wunder durch einen letzten Preußen hofft, haben Amerikaner diese Illusion nicht mehr. Dort hat die Korruption völlig ungeniert alle Masken fallen lassen. Die Präsidentschaftswahlen sind systematisch korrupt, die Kandidaten völlig egal, denn alle sind bereits gekauft bevor sie ein Amt bekleiden. Und jeder weiss es.

Die Großbanken stellen mittlerweile fast alle Ministerposten über ehemalige Mitarbeiter und bedienen sich schamlos über ihre eigene Falschgeldpresse, der privaten Federal Reserve Bank (FED), mit der sie sich selbst Geld drucken. Das tat die FED in Billionenhöhe um den Großbanken (die die Besitzer der FED sind) gefälschte Wertpapiere (Wettscheine/ "Derivate") abzukaufen. Das geschah heimlich und ist nur unter unglücklichen Umständen an die Öffentlichkeit geraten. Der Schrottverkauf an die eigene Zentralbank geschah natürlich erst nachdem man vorab dem eigenen Staat gegen Zinsen Geld verliehen hat. Mit dem Geld refinanzierte der amerikanische Staat eine erste Tranche von Spekulationsverlusten der Banken in dreistelliger Millardenhöhe. Allerdings reichte das bei weitem nicht aus. Nur leider war die Öffentlichkeit schon reichlich sauer, denn selbst die Dümmsten begannen zu begreifen, dass der neue Präsident es noch schlimmer hatte mit der Wirtschaft als der vorherige. Und um Joe Sixpack nicht unnötig weiter zu verdrießen, druckten sich die Banken die fehlenden Billionen einfach selbst. Einige amerikanischen Großbanken haben sich hohe dreistellige Millardensummen von der ihnen selbst gehörenden Zentralbank drucken lassen und sich zinslos überwiesen. Gut soweit? Wer will das nicht. Was in den USA geschieht ist so irre, dass nur Wahnsinnige begreifen können, wie so etwas ungestraft möglich ist.

Das korrupte amerikanische Finanzsystem ist ein Krebsgeschwür, das die gesamte westliche Welt befällt. Die Politik schaut tatenlos zu, wie ganze Staaten von kriminellen Spekulanten regelrecht hingerichtet werden.

Die Finanzmärkte sind zu einem Kriegsschauplatz geworden. Im Jahr 2008 begann der Großangriff der internationalen Banken auf die Menschheit. Millionen von Arbeitsplätzen gingen verloren, Millionen von Menschen verloren ihre Ersparnisse, ihren Arbeitsplatz, ihr Haus oder ihre soziale Sicherung. Die Staaten schultern die Spekulationsverluste der Krisenverursacher und die Täter bleiben ungestraft. Es haut einfach nicht mehr hin mit der Politik. Die Schattenregierung der USA ist zu einer Bedrohung für die Nationen der Erde geworden.

Auch die Presse versagt als "Vierte Gewalt" und berichtet nicht oder an der Wahrheit vorbei, was Propaganda gleichkommt. Tenor der Berichterstattung in renomierten Wirtschaftszeitungen und bekannten Schmierblättern ist immer und immer wieder, dass Misswirtschaft die Ursache für die akuten Krisen wäre. Das ist falsch. Die Ursache sind Derivate. Derivate sind Wettscheine. Es handelt sich um völlig irre Wetten in surrealen Höhen, die völlig entkoppelt von der Realwirtschaft sind. Daher sind die Derivate nichts anderes als Falschgeld. Und dieses wurde von den Tätern bei den Zentralbanken gegen echtes Geld eingetauscht. Somit haben die Zentralbanken zugelassen, dass Kriminelle Falschgeld mit echtem vermischen. Wem an dieser Stelle nicht alle Alarmglocken schrillen, dem ist wahrlich nicht mehr zu helfen. Politik und Presse sind jedoch nicht alarmiert. Es lebe die Demokratie, es lebe Goerge Orwell.

Die internationalen Banken sind die Verursacher der Finanzkrise
Die internationalen Banken sind die Verursacher der weltweiten Wirtschaftskrise

Die internationalen Banken sind die Verursacher der Schuldenkrisen

Es muss etwas passieren.

Die Banken müssen unschädlich gemacht werden. Egal wie. Die Zentralbanken müssen unter UNABHÄNGIGE STAATLICHE KONTROLLE gestellt werden. Wer glaubt, das wäre bereits der Fall, unterliegt leider einem Irrtum. Jeder privatwirtschaftliche Einfluss auf Zentralbanken muss ausgeschlossen werden.

Die „Occupy-Bewegung“ ist eine zivile und friedliche Prostestbewegung, die zum zivilen Ungehorsam aufruft, da die politische Kontrolle versagt. Die Bewegung will Bürger anregen wieder ein Politisches Bewusstsein zu entwickeln. Sie ruft zum Handeln auf, denn unsere Demokratien sind in akuter Gefahr. Die Menschen dürfen nicht mehr wegsehen. Die Politik fährt unser Land an die Wand.

Politische Kontrolle, Verantwortlichkeit der Politik, wirkungsvolle Korruptionsbekämpfung und die Totalreform des Bankensystems sind die brennensten Probleme unserer Zeit. Wir können diese nicht mehr vor uns herschieben, denn es ist höchste Eisenbahn. Unsere Demokratien zu retten ist daher das Hauptziel der weltweiten Occupy Bewegungen.

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